+++ Sachverhalt (reduziert auf das Wesentliche)

Jurafuchs

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Erdtemperatur in Grad Celsius und den CO2-Gehalt der Atmosphäre in PPM (Parts per Million) infolge der Verbrennung fossiler Brennstoffe (z.B. Kohle, Öl, Erdgas) durch den Menschen. Unabhängige Studien zeigten, dass der höhere CO2-Gehalt für den Temparaturanstieg mitverantwortlich ist.

Einordnung des Falls

Klimawandel

Die Jurafuchs-Methode schichtet ab: Das sind die 2 wichtigsten Rechtsfragen, die es zu diesem Fall zu verstehen gilt

1. Zwischen dem CO2-Gehalt der Atmosphäre infolge der Verbrennung fossiler Brennstoffe durch den Menschen und der globalen Erderwärmung besteht eine Korrelation.

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Ja, in der Tat!

Korrelation bedeutet, dass ein oder mehrere Größen miteinander in Beziehung stehen (ohne dass sie einander bedingen müssen). Für den CO2-Gehalt der Atmosphäre infolge der Verbrennung fossiler Brennstoffe durch den Menschen und der globalen Erderwärmung ist ein solcher Zusammenhang für die letzten mehr als 100 Jahre dokumentiert.

2. Zwischen der Verbrennung fossiler Brennstoffe durch den Menschen und der globalen Erderwärmung besteht eine Kausalität.

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Ja, in der Tat!

Kausalität bedeutet, dass ein oder mehrere Größen derart miteinander in Beziehung stehen, dass die eine (die Ursache) die andere (die Wirkung) verursacht. Der zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen“ (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC), der den Stand der Wissenschaft im Auftrag der Vereinten Nationen zusammenfasst, hat 2007 mit "very high confidence" (d.h. mindestens mit einer 90%-igen Wahrscheinlichkeit, dass die Beobachtung richtig ist) festgestellt, dass die Erderwärmung menschengemacht ist. Die Erderwärmung entstehe über den Mechanismus des sog. Treibhauseffekts.

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