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Definition: Schutznormtheorie

11. Mai 2026

2 Kommentare


Was besagt die Schutznormtheorie?

Die Schutznormtheorie besagt, dass eine Norm dann ein subjektiv-öffentliches Recht einräumt, wenn sie zumindest auch zum Schutz der Interessen Einzelner erlassen wurde. Ob dies der Fall ist, ist durch Auslegung zu ermitteln.

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Fragen und Anmerkungen aus der Jurafuchs-Community

JO

Johanna

27.7.2025, 23:07:53

Die Definition bzw. die Antwort enthält keine Beispiele o.ä. und es ist eine Weile her, dass ich das Thema gemacht habe, deshalb wäre es super praktisch, wenn man hier direkt einen Link zur jeweiligen Lektion hätte. Sollte die KI irgendwann mehr als nur eine Kurzzusammenfassung verfassen, also tatsächlich kurz die wichtigsten Fälle/Beispiele etc. nennen, erübrigt sich das mit der Verlinkung vielleicht :)

Gina

Gina

15.1.2026, 17:08:34

Die

Schutznormtheorie

sprichst du an bei der Klagebefugnis, um zu überprüfen, ob eine Norm drittschützend ist. Eine Norm ist dabei drittschützend, wenn die nicht nur Interessen der Allgemeinheit schützen soll, sondern zumindest auch die Individualinteressen des Klägers. Beispiel: Dein Nachbar erhält eine Baugenehmigung und will eine Fabrik dort bauen. Du musst dann prüfen, ob du als Nachbar und damit nicht als Adressat über eine

drittschützende Norm

, die auch deinem Individualinteresse dient, klagebefugt bist (wie etwa einzelne Normen aus dem BauR oder BImSchG).