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Schadensersatz wegen Unmöglichkeit (Leistungsstörungsrecht): 9 Fälle & Rechtsprechungen mit Lösung

Auf Jurafuchs Wissen findet Ihr 9 Fälle & Rechtsprechungen mit Lösung zum Thema Schadensersatz wegen Unmöglichkeit (Leistungsstörungsrecht) für die Klausuren- und Examensvorbereitung im Jurastudium und Referendariat.

Jurafuchs-Illustration zum Fall zur Anfänglichen Unmöglichkeit und Vertretenmüssen (Beschaffungsrisiko): Zwei Frauen schütteln ihre Hände vor einem Plakat auf dem "Hydro" steht. Sie schließen einen Vertrag über ein wasserstoffbetriebenes Rad.
Zivilrecht › Schuldrecht Allgemeiner Teil

Fall zur Anfänglichen Unmöglichkeit und Vertretenmüssen (Beschaffungsrisiko) - Jurafuchs

Produzent P kündigt an, ein limitiertes, mit Wasserstoff betriebenes Rad auf den Markt zu bringen. Händlerin H verspricht Investorin I, ihr das Rad nach erfolgter Produktion zu besorgen. P gibt das Projekt wegen technischer Schwierigkeiten auf. I hätte das Rad mit Gewinn verkaufen können.

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Grundfall: anfängliche Unmöglichkeit

K kauft bei Händlerin V einen von John Lennon handsignierten, gebrauchten Bulli T4. Nach Übergabe zeigt sich, dass dieser früher einen Unfall hatte. Dies wusste V nicht, hätte es aber bei oberflächlicher Untersuchung erkennen können. K hätte den unfallfreien Wagen mit Gewinn weiterverkaufen können.

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Zivilrecht › Schuldrecht Allgemeiner Teil

Schadensersatz statt der ganzen Leistung bei Teilunmöglichkeit/irreparabler Schlechtleistung

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Zivilrecht › Schuldrecht Allgemeiner Teil

Anfängliche Unmöglichkeit und fehlendes Vertretenmüssen

V trifft K in Freiburg, um ihren Oldtimer „Tommy“ zu verkaufen. Noch vor Vertragsabschluss stehlen unbekannte Diebe „Tommy“ aus Vs gut gesichertem Ferienhaus auf Rügen. K, der zur Abholung mit V nach Rügen gekommen war, verlangt Ersatz seines entgangenen Gewinns für den geplanten Weiterverkauf sowie der Fahrtkosten.

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Nachträgliche Unmöglichkeit und Vertretenmüssen (Beschaffungsrisiko)

Produzent P kündigt ein limitiertes, mit Wasserstoff betriebenes Rad an. Vertragshändlerin H verspricht K, das Rad zu besorgen. P entscheidet später, das Rad ausnahmsweise direkt an die Kunden zu verkaufen und beliefert H nicht. Auf dem Markt kann H trotz aller Anstrengung das Rad nicht besorgen. K hätte das Rad mit Gewinn verkaufen können.

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Zivilrecht › Schuldrecht Allgemeiner Teil

Abwandlung: Leistungsgegenstand durch Verkäufer unverschuldet untergegangen

Millionärin M verkauft Kaufmann K ihren Oldtimer "Tommy". In der Nacht, bevor K ihn abholen kommen soll, schlägt der Blitz ein und die Garage brennt komplett ab. K hätte mit dem Verkauf des Wagens einen Gewinn von €5.000 erzielt.

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Zivilrecht › Schuldrecht Allgemeiner Teil

Grundfall: Leistungsgegenstand durch Verkäufer fahrlässig untergegangen

Millionärin M verkauft Kaufmann K ihren Oldtimer "Tommy". Bevor K ihn abholen kann, wird "Tommy" von unbekannten Dieben aus der Garage der M gestohlen, weil M den Autoschlüssel hat stecken lassen. K hätte mit dem Verkauf des Wagens einen Gewinn von €5.000 erzielt.

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Zivilrecht › Mietrecht

Vermieter unterlässt die Überlassung des Gebrauchs an den Mieter

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Zivilrecht › Kaufrecht

Mangelhafte Kaufsache – Anfängliche Unmöglichkeit