Strafrecht
Strafrecht Allgemeiner Teil
Fahrlässigkeit
Subjektive Fahrlässigkeit: Subjektive Sorgfaltspflichtverletzung (-)
Subjektive Fahrlässigkeit: Subjektive Sorgfaltspflichtverletzung (-)
4. April 2025
5 Kommentare
4,6 ★ (6.838 mal geöffnet in Jurafuchs)
+++ Sachverhalt (reduziert auf das Wesentliche)

Die 65-Jährige A ist altersbedingt plötzlich nicht mehr fahrtauglich, ohne dass sie dies bemerken konnte. Sie fährt deshalb die Passantin P um.
Diesen Fall lösen 86,8 % der 15.000 Nutzer:innen unseres digitalen Tutors "Jurafuchs" richtig.
Einordnung des Falls
Subjektive Fahrlässigkeit: Subjektive Sorgfaltspflichtverletzung (-)
Die Jurafuchs-Methode schichtet ab: Das sind die 2 wichtigsten Rechtsfragen, die es zu diesem Fall zu verstehen gilt
1. Die schuldhafte Begehung eines Fahrlässigkeitsdelikts setzt voraus, dass der Täter auch subjektiv fahrlässig gehandelt hat.
Ja, in der Tat!
Jurastudium und Referendariat.
2. A handelte subjektiv sorgfaltspflichtwidrig (§ 222 StGB).
Nein!
Jurafuchs ist eine Lern-Plattform für die Vorbereitung auf das 1. und 2. Juristische Staatsexamen. Mit 15.000 begeisterten Nutzern und 50.000+ interaktiven Aufgaben sind wir die #1 Lern-App für Juristische Bildung. Teste unsere App kostenlos für 7 Tage. Für Abonnements über unsere Website gilt eine 20-tägige Geld-Zurück-Garantie - no questions asked!
Fragen und Anmerkungen aus der Jurafuchs-Community
Benji
5.3.2022, 23:01:48
Ein gutes Beispiel dafür, dass verpflichtende Fahrstunden bzw. Fahrprüfungen für Menschen ab einem gewissen Alter eingeführt werden sollten! 🙈

Isabell
27.3.2022, 12:19:15
Man kann auch als jüngerer Mensch erst einmal unbemerkt massiv an Sehkraft oder Hörfähigkeit verlieren und damit fahruntauglich werden. Regelmäßige Checkups sollte jeder vornehmen.
Elias Von der Brelie
27.5.2023, 21:37:24
@[Isabell](36066) Das jeder generell ab und zu eine Fahrprüfung ablegen sollte um sicher zu gehen sehe ich genauso. Allerdings sollte das meiner Ansicht nach nunmal für Ältere Menschen besonders gelten, da bei denen das Risiko generell deutlich höher ist. Zumal nach momentanem System die letzte Prüfung beim erhalt des Führerscheins bei Älteren Fahrern erwartungsgemäß am längsten her ist. Hier Leihe ich mir mal die Formulierung des BGH: Wenn schon keine Regelmäßige Prüfung für alle dann doch bitte wenigstens bei den besonders alten Menschen mit erhöhtem Risiko.