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Motivirrtum als Anfechtungsgrund bei Testamenten
Sachverhalt
Reduziert auf das Wesentliche
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Anfechtung eines Testaments wegen Motivirrtums – Fortführung
E ist vor kurzem verstorben. Sie hatte vor über 20 Jahren ihre damalige Geliebte G als Alleinerbin im Testament eingesetzt. Als die Beziehung zerbrochen ist, hat E jedoch vergessen das Testament zu ändern. Sie äußerte mehrmals gegenüber ihrer Schwester S, dass nach ihrem Tod die gesetzliche Erbfolge eintreten werde.

Anfechtung eines Testaments wegen Übergehung eines Pflichtteilsberechtigten
Der alleinstehende E hatte zu Studienzeiten seinen Freund S als Alleinerben in seinem Testament eingesetzt. Nach dem Erbfall stellt sich heraus, dass E der Vater von K ist. Als E das Testament errichtete, war K noch nicht auf der Welt. K, der von E nichts wissen wollte, hat mittlerweile selbst eine erwachsene Tochter T.