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+++ Sachverhalt (reduziert auf das Wesentliche)

Jurafuchs

An einer Kaserne versammelt sich eine Vielzahl von Demonstranten, die durch gegenseitiges Ein- und Unterhaken ihrer Arme eine in sich abgeschlossene "Menschenmauer" bilden. Auf diese Weise versperren sie alle Ein- und Ausgänge des Geländes und hindern so den Wärter O nach Dienstschluss die Kaserne zu verlassen.

Einordnung des Falls

Freiheitsberaubung durch Blockadeaktion

Die Jurafuchs-Methode schichtet ab: Das sind die 1 wichtigsten Rechtsfragen, die es zu diesem Fall zu verstehen gilt

1. Die Demonstranten haben O „eingesperrt“ (§ 239 Abs. 1 Var. 1 StGB).

Ja, in der Tat!

"Einsperren" bedeutet, jemanden durch äußere Vorrichtungen am Verlassen eines umschlossenen Raumes zu hindern. Die Ausgänge des umschlossenen Raumes können mechanisch oder elektronisch verschlossen, durch Hindernisse oder durch Bewachung versperrt sein. Dies kann auch durch andere Menschen geschehen. Unerheblich ist dabei, ob der Ort der Freiheitsberaubung eng (Stuhl, Bett, Zimmer), weit (Gebäude, Gelände eines Krankenhauses) oder großräumig (Gebiet eines Landkreises, Staatsgebiet) ist. Indem die Demonstranten dem O den Ausgang des Geländes versperren, haben sie O daran gehindert dieses zu verlassen und somit eingesperrt (§ 239 Abs. 1 Var. 1 StGB).

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