Fälle & Rechtsprechung
Definitionen
Prüfungsschemata
Juristische Methodik > Juristische Auslegung
Maximal möglicher Wortsinn als Grenze der Auslegung
Die Katze von Tierfreund T kommt bei einem Unfall mit A zu Tode. In seinem Schockzustand geht T zur Polizei und will A anzeigen, weil A sich nach § 212 Abs. 1 StGB strafbar gemacht habe.
Warum reicht das allgemeine Sprachverständnis bei der juristischen Auslegung oft nicht aus?
Allgemeines Sprachverständnis als Ausgangspunkt
Lawra (L) fährt nach der Uni mit ihrem Skateboard nach Hause. Nach einer scharfen Kurve fährt L versehentlich in den parkenden Porsche von Ferdinand Freiherr von und zu Lindenmulch (F). F meint, L hafte für den Schaden nach § 7 Abs. 1 StVG.