Jurafuchs

BT 5: Verkehrsdelikte: 9 Fälle & Rechtsprechungen mit Lösung

Auf Jurafuchs Wissen findet Ihr 9 Fälle & Rechtsprechungen mit Lösung zum Thema BT 5: Verkehrsdelikte für die Klausuren- und Examensvorbereitung im Jurastudium und Referendariat.

Jurafuchs
Examensrelevante Rechtsprechung › Rechtsprechung Strafrecht

Anfahren von hinten – Mord? Einsatz eines gefährlichen Werkzeugs?

Jurafuchs
Examensrelevante Rechtsprechung › Rechtsprechung Strafrecht

Mittäterschaft des Beifahrers beim begangenen verkehrsfeindlichen Inneneingriff?

Jurafuchs
Examensrelevante Rechtsprechung › Rechtsprechung Strafrecht

Verbotenes Kraftfahrzeugrennen – Rennbegriff und Gefahrzurechnung

Jurafuchs
Examensrelevante Rechtsprechung › Rechtsprechung Strafrecht

Mehrfachtötung oder gemeingefährliches Mittel?

Jurafuchs
Examensrelevante Rechtsprechung › Rechtsprechung Strafrecht

Trunkenheitsfahrt des Beifahrers auf einem E–Scooter

Jurafuchs Illustration: Y hat mit dem Auto dem Fahrradfahrer T den Weg abgeschnitten. Beifahrer E öffnet plötzlich die Beifahrertür, auf dessen Seite sich T befindet.
Examensrelevante Rechtsprechung › Rechtsprechung Strafrecht

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr durch den Beifahrer? - Jurafuchs

Auch ein Beifahrer eines Kfz könne einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vornehmen. Dies gelte auch bei verkehrsfremden Inneneingriffen, also normalen Verkehrsvorgängen, die als Eingriff eingesetzt werden, wie etwa das Öffnen der Autotür. Nimmt das Opfer aufgrund des Eingriffs in den Straßenverkehr ein Ausweichmanöver vor, welches zu einer Körperverletzung führt, könne zugleich auch eine das Leben gefährdende Behandlung vorliegen. Einer unmittelbaren Berührung bedürfe es nicht.

Jurafuchs-Illustration: T flieht in einem Auto mit hoher Geschwindigkeit vor einer Polizeistreife.
Examensrelevante Rechtsprechung › Rechtsprechung Strafrecht

Polizeiflucht-Fälle und illegales Autorennen - Jurafuchs

Das OLG Stuttgart hat entschieden, dass Fälle von sog. „Polizeiflucht“ auch unter den neuen Straftatbestand des „illegalen Autorennens“ gem. § 315d StGB fallen können. Das Gericht stellte fest, dass eine Differenzierung nach Motiven absurd wäre. Der Angeklagte war vor einer Polizeistreife geflohen, fuhr dabei über rote Ampeln und überschritt die Geschwindigkeitsbegrenzung um bis zu 110 km/h. Hier sei die Absicht, die höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen, gegeben. Die risikobezogene Vergleichbarkeit mit sportlichen Wettkämpfen sei offensichtlich, auch wenn das Ziel des Wettbewerbs erfolgreiche Flucht statt bloßem Sieg sei.

Jurafuchs-Illustration: T wirft einen kleinen Stein von einer Brücke auf ein fahrendes Auto.
Examensrelevante Rechtsprechung › Rechtsprechung Strafrecht

Kriminalpolitisch fragwürdige Abgrenzung: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr oder doch nur Sachbeschädigung – Jurafuchs

Jurafuchs Illustration: Ein Auto flieht in hoher Geschwindigkeit in einer 30er Zone vor der Polizei.
Examensrelevante Rechtsprechung › Rechtsprechung Strafrecht

Verbotenes Kraftfahrzeugrennen bei Flucht vor der Polizei? - Jurafuchs

Der BGH stellt in diesem Beschluss klar, dass auch Polizeiverfolgungen als illegales Autorennen angesehen werden können, wenn die Absicht des Fahrers darin besteht, über eine erhebliche Strecke die höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen. Der Angeklagte hatte hier versucht, einer Polizeikontrolle zu entkommen, indem er mit hoher Geschwindigkeit fuhr und mehrere rote Ampeln überfuhr. Dabei ist aber zu beachten, dass ein Fluchtversuch nicht zwangsläufig eine Absicht bedeutet, mit maximal möglicher Geschwindigkeit zu fahren.